Was wurde gemacht?
Starkregenereignisse sind in ihrer Häufigkeit und Intensität schwer einschätzbar. Starkregen bringen in kurzer Zeit mehr Niederschlag, als die bestehenden Gebäude und die Infrastruktur, wie Straßen und Kanäle, vertragen können. Bei sehr intensiven Starkregenereignissen kann es zu starken Überflutungen von Kellern und Tiefgaragen bis hin zu Hangrutschen kommen. Um Schäden aufgrund eines Starkregenereignisses zu vermeiden, ist es entscheidend, die Bevölkerung frühzeitig auf ein solches Ereignis vorzubereiten.
Deswegen wurde in einer Auftragsarbeit eine Starkregengefahrenkarte für das Stadtgebiet Salzgitter erstellt und beschrieben, wo die kritischen Bereiche in Salzgitter sind und welche besseren Schutzmöglichkeiten es für Gebäude in bestimmten Hot-Spot-Gebieten gibt. Das Ingenieurbüro itwh GmbH hat dafür aus vorliegenden Gebäude-, Niederschlags-, und Oberflächendaten ein Modell und daraus eine Abflusssimulation erstellt, die den Fließweg, Fließgeschwindigkeiten und Fließrichtung des Wassers bei Starkregenereignissen darstellt. Zukünftige Bauvorgänge können die Oberflächenbeschaffenheiten verändern und dadurch die Ergebnisse und Betroffenheiten der Gebäude verändern.
Starkregengefahrenkarte für das Stadtgebiet Salzgitter
Nachfolgend ist die Starkregengefahrenkarte für ein intensives Starkregenereignis mit Starkregenindex 4 und einer Wiederkehrzeit von 20 Jahren einsehbar. Eine Wiederkehrzeit von 20 Jahren beschreibt dabei eine statistische Größe. Bei einer Wiederkehrzeit von 20 Jahren tritt das Ereignis statistisch einmal in 20 Jahren auf.