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Der Vortrag
Martin Zimmermann sagt: "Heutzutage spazieren Millionen von Besucherinnen und Besucherrn durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren sie die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen sich vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag."
Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sei jedoch ein modernes Phänomen. Im Altertum sei man mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer umgegangen: "Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert."
Der Vortragende
Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
Er lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.
Veranstaltungsort
Auf der Internetseite der Volkshochschule der Stadt Salzgitter.