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Salzgitter

Unterstützung für Eltern

Um Eltern bei der Pflege, Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu unterstützen wurde 2010 das Landesprogramm „Elternarbeit - Frühe Hilfen und Migrationsfamilien“ (EFi) ins Leben gerufen.

Jetzt fand zum zweiten Mal in Salzgitter im SOS Mütterzentrum am 8. Oktober eine regionale Konferenz zu diesem Thema statt.

Die Stadt Salzgitter ist eine von 24 Kommunen in Niedersachsen, die sehr erfolgreich eine große und vielfältige Angebotspalette in Zusammenarbeit mit anderen Netzwerkpartnern umsetzt. Ein wichtiger Baustein richtet sich damit ganz gezielt an Eltern mit kleinen Kindern. Ziel ist es, vor allem Migrationsfamilien im Rahmen der Frühen Hilfen durch Elternbildungsarbeit zu erreichen. Die Angebote stehen aber allen Familien (mit und ohne Migrationshintergrund) zur Verfügung.

„Salzgitter ist bundesweit ein Vorreiter, wenn es darum geht Familien mit Migrationshintergrund früh zu erreichen“, so Heinz Müller vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism). „Dazu trägt eine gute Angebotsstruktur ebenso bei, wie starke Netzwerkstrukturen.

Erste Stadträtin Christa Frenzel betonte in ihrem Grußwort die sehr gelungene Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Sie dankte dem Fachdienst Kinder Jugend und Familie und allen Netzwerkpartnern für das große Engagement in diesem Projekt.

Die städtische Efi-Koordinatorin Heike Reichstein stellte unter anderem beispielhaft einige der EFI-Projekte aus Salzgitter vor, hierin wurde sie von der evangelischen Familienbildungsstätte unterstützt, die das Projekt „Starke Eltern - starke Kinder“ und „Griffbereit“ mit ihren Praxiserfahrungen plastisch darstellte. Das SOS Mütterzentrum stellte weiterhin Gruppenangebote für Schwangere sowie für Mütter mit und ohne Migrationshintergrund vor. Außerdem waren weitere wichtige Partner zur Konferenz vertreten: Katholische Familienbildungsstätte, AWO, Wohlfahrtsverbände, Jobcenter, Kitas und die Fachdienste Gesundheit und Bildung der Stadt Salzgitter.

Kernthemen der Abschlussrunde waren Möglichkeiten der Verstetigung der erfolgreichen Projekte nach Auslaufen der spezifischen Landesförderung Ende 2014. Das Land Niedersachsen will die Kommunen aber bei der Überführung von EFi-Projekten in kommunale Regelstrukturen unterstützen.

Foto: Gleichberechtigung und Vernetzung e.V.

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